NIS‑2 macht Nachvollziehbarkeit zur Pflicht – Segura schafft Transparenz

NIS‑2 macht Nachvollziehbarkeit zur Pflicht – Segura schafft Transparenz

Admi­nis­tra­ti­ve Zugrif­fe auto­ma­tisch erfas­sen, doku­men­tie­ren und aus­wer­ten: Wie Unter­neh­men ihre pri­vi­le­gier­ten Zugän­ge bes­ser kon­trol­lie­ren und regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen unter­stüt­zen können.

Hohen­brunn, 27.08.2026

Wenn ein Sicher­heits­vor­fall pas­siert, kommt eine Fra­ge frü­her oder spä­ter fast immer auf den Tisch:

Wer hat­te wann Zugriff auf wel­ches Sys­tem – und was wur­de dort gemacht?

Gera­de bei pri­vi­le­gier­ten Kon­ten ist die­se Fra­ge ent­schei­dend. Admi­nis­tra­to­ren und exter­ne IT-Dienst­leis­ter benö­ti­gen häu­fig weit­rei­chen­de Berech­ti­gun­gen, um Sys­te­me zu betrei­ben, Feh­ler zu behe­ben oder Sicher­heits­maß­nah­men umzu­set­zen. Gleich­zei­tig gehö­ren genau die­se Zugän­ge zu den beson­ders sen­si­blen Berei­chen einer IT-Infrastruktur.

Mit den Anfor­de­run­gen der NIS-2-Richt­li­nie gewinnt des­halb nicht nur der Schutz pri­vi­le­gier­ter Zugän­ge an Bedeu­tung. Unter­neh­men müs­sen Sicher­heits­ri­si­ken sys­te­ma­tisch beherr­schen und im Ernst­fall nach­voll­zieh­bar dar­le­gen kön­nen, wel­che Maß­nah­men und Pro­zes­se eta­bliert sind.

„Im Ernst­fall reicht es nicht zu wis­sen, dass ein Zugriff auto­ri­siert war. Ent­schei­dend ist auch, nach­voll­zie­hen zu kön­nen, wer wann auf wel­ches Sys­tem zuge­grif­fen hat und wel­che Akti­vi­tä­ten dabei statt­ge­fun­den haben“, sagt Bernd Ochs­mann, CTO der AER­Asec Net­work Ser­vices and Secu­ri­ty GmbH. „In vie­len Unter­neh­men wer­den sol­che Infor­ma­tio­nen heu­te noch aus unter­schied­li­chen Sys­te­men zusam­men­ge­sucht oder teil­wei­se manu­ell doku­men­tiert. Das kos­tet Zeit und lässt unnö­ti­ge Lücken entstehen.“

Auto­ma­tisch doku­men­tie­ren statt nach­träg­lich rekonstruieren

Die Segu­ra Pri­vi­le­ge Plat­form, die AER­Asec als Part­ner anbie­tet, setzt genau an die­sem Punkt an. Die Lösung ermög­licht es, pri­vi­le­gier­te Zugrif­fe zen­tral zu kon­trol­lie­ren und admi­nis­tra­ti­ve Akti­vi­tä­ten nach­voll­zieh­bar zu dokumentieren.

Damit lässt sich bei­spiels­wei­se erfas­sen, wel­cher Benut­zer wann auf ein Sys­tem zuge­grif­fen hat. Die Akti­vi­tä­ten wer­den dabei auto­ma­tisch pro­to­kol­liert und ste­hen für spä­te­re Aus­wer­tun­gen zur Verfügung.

Das schafft nicht nur mehr Trans­pa­renz im täg­li­chen Betrieb. Auch bei einem Sicher­heits­vor­fall kann schnel­ler nach­voll­zo­gen wer­den, wel­che pri­vi­le­gier­ten Zugrif­fe statt­ge­fun­den haben und wel­che Akti­vi­tä­ten damit ver­bun­den waren.

Für Unter­neh­men bedeu­tet das einen wei­te­ren Vor­teil: Die Doku­men­ta­ti­on ent­steht wäh­rend des lau­fen­den Betriebs und muss nicht erst im Nach­hin­ein für einen Audit oder eine Prü­fung rekon­stru­iert werden.

„Genau dar­in liegt für mich der prak­ti­sche Nut­zen“, so Ochs­mann. „Wenn Zugrif­fe von Anfang an kon­trol­liert und auto­ma­tisch doku­men­tiert wer­den, muss nie­mand im Ernst­fall anfan­gen, Infor­ma­tio­nen aus ver­schie­de­nen Quel­len zusam­men­zu­tra­gen. Die rele­van­ten Nach­wei­se sind bereits vorhanden.“

Mehr Trans­pa­renz für Audits und Sicherheitsvorfälle

Auch für inter­ne Kon­trol­len und exter­ne Prü­fun­gen wird eine nach­voll­zieh­ba­re Doku­men­ta­ti­on zuneh­mend wich­ti­ger. Unter­neh­men kön­nen damit trans­pa­ren­ter dar­stel­len, wie pri­vi­le­gier­te Zugän­ge genutzt wer­den und wel­che Sicher­heits­maß­nah­men im Bereich der Admi­nis­tra­ti­on eta­bliert sind.

Segu­ra unter­stützt dabei unter ande­rem durch struk­tu­rier­te Reports und zen­tra­le Aus­wer­tungs­mög­lich­kei­ten. So kön­nen Infor­ma­tio­nen zu pri­vi­le­gier­ten Zugrif­fen gezielt aus­ge­wer­tet und für unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen auf­be­rei­tet werden.

Dabei ersetzt eine tech­ni­sche Lösung selbst­ver­ständ­lich nicht die orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung eines Unter­neh­mens. Sie kann jedoch dabei hel­fen, Sicher­heits­pro­zes­se kon­se­quen­ter umzu­set­zen und die dafür erfor­der­li­che Trans­pa­renz zu schaffen.

„NIS‑2 soll­te aus unse­rer Sicht nicht als rei­ne Doku­men­ta­ti­ons­pflicht ver­stan­den wer­den“, erklärt Ochs­mann. „Wenn Unter­neh­men nach­voll­zie­hen kön­nen, wer Zugriff auf kri­ti­sche Sys­te­me hat und was mit die­sen Berech­ti­gun­gen pas­siert, ver­bes­sert das nicht nur die Audi­tier­bar­keit. Es erhöht ganz kon­kret die Kon­trol­le über einen der sen­si­bels­ten Berei­che moder­ner IT.“

Pri­vi­le­ged Access Manage­ment wird damit zu einem wich­ti­gen Bestand­teil einer ganz­heit­li­chen Sicher­heits­stra­te­gie: Zugrif­fe kon­trol­lie­ren, Akti­vi­tä­ten nach­voll­zie­hen und im Ernst­fall belast­ba­re Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung haben.

Über Segu­ra®

Segu­ra® ist ein Anbie­ter für Iden­ti­täts­si­cher­heit mit Schwer­punkt auf Pri­vi­le­ged Access Manage­ment (PAM). Die Lösung unter­stützt bei der Ver­wal­tung und Absi­che­rung pri­vi­le­gier­ter Zugrif­fe sowie bei der Kon­trol­le von Benut­zer- und Maschi­nen­iden­ti­tä­ten. Dadurch las­sen sich Risi­ken wie Insi­der­be­dro­hun­gen und miss­bräuch­li­che Zugrif­fe gezielt redu­zie­ren und kri­ti­sche Sys­te­me schützen.

Über AER­Asec:

Die AER­Asec Net­work Ser­vices and Secu­ri­ty GmbH wur­de im Jahr 2000 gegrün­det und hat ihren Sitz in Hohen­brunn bei Mün­chen. Als spe­zia­li­sier­tes IT-Sicher­heits­un­ter­neh­men unter­stützt AER­Asec mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men und inter­na­tio­na­le Kon­zer­ne bei der Pla­nung, Imple­men­tie­rung und dem Betrieb moder­ner Cybersecurity-Lösungen.

Das Leis­tungs­spek­trum umfasst die Berei­che Netz­werk­si­cher­heit, Authen­ti­fi­zie­rung, siche­rer Remo­te Access, Mal­wa­re- und Con­tent-Fil­te­rung sowie Fire­wall Poli­cy & Chan­ge Orchestra­ti­on. Ergänzt wird das Port­fo­lio durch fun­dier­te Bera­tung, pra­xis­na­he Trai­nings und qua­li­fi­zier­te Sup­port- und Managed-Services-Leistungen.

AER­Asec ist nach ISO/IEC 27001 zer­ti­fi­ziert und erfüllt damit inter­na­tio­nal aner­kann­te Stan­dards für ein wirk­sa­mes Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits-Manage­ment­sys­tem (ISMS). Die Zer­ti­fi­zie­rung unter­streicht den hohen Anspruch des Unter­neh­mens an Qua­li­tät, Sicher­heit und den ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit sen­si­blen Informationen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu AER­Asec fin­den Sie unter https://AERAsec.de.

Kon­takt:

AER­Asec Net­work Ser­vices and Secu­ri­ty GmbH
Dr. Mat­thi­as Leu
Wagen­ber­ger Stra­ße 1
85662 Hohenbrunn
Tele­fon (08102) 895 190
Tele­fax (08102) 895 199
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